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Term Definition
Abbiegelicht

Das Scheinwerfermodul enthält zusätzlich zum Dynamischen Kurvenlicht ein Abbiegelicht, das sich automatisch einschaltet, wenn der Blinker länger gesetzt wird oder der Fahrer das Lenkrad stärker einschlägt. Das Abbiegelicht befindet sich dazu in der Scheinwerfereinheit zwischen Fernlicht und Abblendlicht. Das Abbiegelicht ist nur bei Geschwindigkeiten unter 70 km/h und eingeschaltetem Abblendlicht aktiv. Es schaltet sich automatisch ein, wenn der Blinker länger gesetzt wird oder der Fahrer das Lenkrad stärker einschlägt. So wird die neue Fahrtrichtung schon dann ausgeleuchtet, wenn gerade erst der Blinker gesetzt wurde. Beim Einlegen des Rückwärtsganges wird das adaptive light automatisch auf beiden Seiten eingeschaltet und verbessert so die Orientierung beim Rückwärtsfahren.

 
Abstandssensorik

Abstandsregelsysteme (Adaptive Cruise Control) unterstützen den Fahrer im Stau oder im Stop & Go-Verkehr auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten. Die Aktive Abstandsführung (Active Distance Support) gibt dabei eine Rückmeldung im Gaspedal. Eine weitere Anwendung betrifft den Fahrspurwechsel. Das Fahrspur Warn -System und die erweiterte Variante eines Fahrspur-Halte-Systems mit spezieller Umfeldsensorik warnen den Fahrer vor dem unbeabsichtigten Verlassen seiner Fahrspur und unterstützen ihn beim sicheren Spurhalten.

 
Adaptive light

Das adaptive light ist ein dynamisches Kurvenlicht. Es leuchtet den Straßenverlauf aus, indem das Scheinwerfermodul im Fahrbetrieb entsprechend dem Lenkeinschlag mitschwenkt. Dadurch verbessert sich die Ausleuchtung der Fahrtrichtung entscheidend, vorausschauendes Fahren wird noch mehr vereinfacht. Die Steuerung des Systems berechnet auf Basis mehrerer Parameter wie Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate die notwendige Positionsveränderung der Scheinwerfer und gibt die notwendigen Impulse.

 
Aktoren

(auch Aktuatoren), werden in der Steuer- und Regelungstechnik als wandlerbezogene Gegenstücke zu Sensoren bezeichnet und bilden das Stellglied in einem Regelkreis: Sie setzen Signale einer Regelung in (meist) mechanische Arbeit, das heißt Bewegungen um, z. B. ein Ventil das öffnet oder schließt. Aktoren kommen in der automobilen Praxis vielfältig vor: als Elektro-Motoren, Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, Piezoaktoren (Translatoren), Ultraschallmotoren, elektrochemischen Aktoren (Batterien). In der Lineartechnik finden elektromechanische Hub- und Verstellsysteme Anwendung. In zahlreichen Funktionen finden sich die Aktoren wieder: Lüfter, Lenkhilfe, ABS, Sitzverstellung, Dach-Öffnungsmechanismen, elektrische Fensterheber, Schiebetüren. Zur Optimierung von Sicherheit, Komfort, Zugang und Leistungen dieser Ausstattungen wird zunehmend Aktoren integriert.

 
bend-lite

Das Projektionssystem mit Gasentladungslampe für Abblend- und Fernlicht hat mit dem Kurvenlichtfunktion eine Besonderheit. Die Umschaltung zwischen Abblend- und Fernlicht erfolgt durch eine bewegliche Strahlenblende. Das Kurvenlicht wird durch die patentierte, bewegliche Linse realisiert.

 
Bi-Xenon Scheinwerfer

Das Bi-Xenon System bietet die Xenon-Vorteile auch beim Fern- und Abblendlicht. Schaltet der Fahrer auf Fern- oder zurück auf Abblendlicht, aktiviert er einen Elektromagneten. Je nach Reflektortyp bewirkt dieser das Umklappen einer Blende beim Ellipsoidreflektor oder den Schwenk des Xenon-Brenners. Die große Lichtmenge des Xenon-Brenners erlaubt eine Lichtverteilung des Fernlichts, die eine sehr große Reichweite mit einer breiten Seitenausleuchtung kombiniert.

 
Blechteile-Baugruppenfertigung

Die in der Blechverarbeitung hergestellten Blechumformteile werden unter Verwendung verschiedener Technologien z.B. Schweißen, Nieten, Kleben, Schrauben oder Clinchen zu kompletten Baugruppen für die Automobilproduktion verarbeitet. Dabei erhält die Prozesskette eine wesentliche Bedeutung, wenn alle Einzelschritte wie Umformsimulation, Prototypenbau, Serienwerkzeuge, Vorserienteile, Serienteile bis zu fertigen Baugruppen aus einer Hand kommen.

 
Blechteileherstellung

Blechteile werden automobilspezifisch mit Werkzeugen im Stanz-, Press- und Ziehverfahren aus Fein- und Mittelblechen vorwiegen aus Stahl- und Aluminiumblechen hergestellt. Der Vorgang wird als Umformung beschrieben. Neben optimal ausgelegten Werkzeugen für die Blechverarbeitung werden mittlere bis schwere Stanz- und Press- und Ziehwerke (1000-10000 kN und mehr) benötigt.

 
Bremslichtsensor

In Automobilen sind Bremslichtsensoren Teil des Pedalwerks und müssen in der Regel in ihrer Position justiert werden. Seit einiger Zeit gibt es vom Bremsen-Hersteller vormontierte Hauptzylinder mit integrierten, funktionsgeprüften Bremslichtsensoren, die keine Justierung mehr erfordern. Das Messprinzip basiert auf dem so genannten Hall-Effekt. Der Hall-Effekt-Sensor arbeitet nach dem Prinzip der Differenz-Wegmessung. Die Werte aus dieser Messung werden der integrierten Elektronik für die Signalaufbereitung zur Verfügung gestellt. In der Elektronik erfolgt die Auswertung und damit die Ansteuerung des Bremslichtes. Verschiedene Redundanzstufen des Sensorsystems gewährleisten die Ausfallsicherheit.

 
Dynamische Leuchtweitenregelung

Die Einstellung der Xenon- und Bi-Xenon -Scheinwerfer wird von derdynamischen Leuchtweitenregulierung kontinuierlich automatischangepasst. Dabei werden sowohl statisch verursachte Änderungen(Ladegewicht und -verteilung) als auch dynamisch bedingte Effekte,hervorgerufen durch Beschleunigungs- und Verzögerungsvor-gänge,berücksichtigt. Vorteil: Die Hell-Dunkel-Grenze der Lichtverteilungbleibt nahezu konstant. Das gewähr-leistet gute Sichtverhältnisse fürden Fahrer und hilft, ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden.

 
ECE- Kurvenlicht

Mit Hilfe eines beweglichen Spiegels erzeugtes dynamisches Kurvenlicht. Die verschiebbare Lichtmenge entspricht, abhängig vom Lenkwinkel, in etwa der eines Nebelscheinwerfers.

 
Elektronisches Motormanagement

Primäre Aufgabe des Elektronischen Motormanagements ist die Koordination aller Parameter – mit ständiger Prozessregelung –, um ökonomischen und ökologischen Motorbetrieb zu gewährleisten. Gesteuert werden beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit und Abgasrückführung sowie Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohrstellung, Variable Turbinengeometrie (VTG) (bei Abgasturbolader), Nockenwellenverstellung (bei Benzinern) etc. Das Elektronische Motormanagement erkennt für seine Aufgabenstellung außerdem Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

 
Engineering Solutions

Externe Entwicklungsteams gestalten zukunftsweisende Lösungen für die Fahrzeuge und Produktionsanlagen im Auftrag für die Automobilindustrie. Dabei reicht die Palette von der Idee bis zur Premiere einer neuen Fahrzeuggeneration. Die Arbeitsweise erfolgt ganzheitlich, innovativ und entwicklungsverantwortlich. Die Hauptbereiche reichen von Produktentwicklung-, Produktionsengineering, Produktionssysteme und Werk-zeugentwicklung bis zu Turn-Key-Lösungen für Rohbau- und Montagearbeiten kompletter Produktionsstätten.

 
Feuchtesensor

Eine abgestimmte Sensorik reduziert den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management. Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors wird im Klimabedienteil die Taupunkttemperatur der Luft berechnet. Mit dem Infrarotstrahlungssensor wird berührungslos die Scheibentemperatur an der Windschutzscheibe gemessen. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die Komfortklimaautomatik die Scheibentemperatur so, dass sie höher ist als die Taupunkttemperatur der Luft.

 
Innenraumschalter

Als Schalter werden Einrichtungen zum Herstellen oder Unterbrechen von Verbindungen in Automobilen bezeichnet. Schalter können auf vielfältige Weise unterschieden werden: Nach der Art der Betätigung: z.B. manuell betätigte Schalter wie Kippschalter, Drehschalter, Tastschalter, Fußschalter, Schlüsselschalter. Nach Schaltfunktion: z.B. Öffner, Schließer, Wechselschalter. Nach der Wirkungsweise: z.B. mechanische Kontakte oder elektronische Schalter wie Initiatoren. Nach Spannungsbereichen: z. B. Schalter für Kleinspannungen, Mittelspannungen, Hochspannungen. Nach dem Zweck: z.B. Schutzschalter, Notausschalter, Selektiver Leitungsschutzschalter, Lichtschalter, Hauptschalter, usw. Schalter mit mechanischen Kontakten besitzen je Strompfad zwei Kontaktstücke. Beim Einschalten oder Schließen werden die Kontaktstücke in Berührung gebracht, beim Ausschalten oder Öffnen wieder voneinander getrennt. Innenraumschalter werden meistens für 12 bzw. 24 Volt eingesetzt. Durch die niedrige Spannung entstehen beim Schalten keine Schaltlichtbögen. Die Schaltermaterialien, -formen und -farben sind designbetont und passen sich der Innenraumgestaltung der Fahrzeuge an.

 
Kabelbaum

Automobile enthalten teilweise komplexe Verkabelungen (Kabelbäume). Mit moderne Maschinen- und Produktionsausstattung werden Kabelbäume von Kabelkonfektions-firmen nach Kundenwunsch hergestellt. Mit Verlegebrettern, die nach Anforderungen aufgebaut sind, erfolgen Leitungs-führung, Ablängung und Bündelung. Spezielle Maschinen crimpen die Kabelverbindungen. Eine Crimpkraftüber-wachung sorgt für eine gleich bleibend hohe Qualität. Freiprogrammierbare Ink-Jet-Drucksysteme übernehmen die individuelle Kabelmarkierung und Beschriftung. Wichtig sind die Integration von Bauteilen wie z.B. Dioden, Kondensatoren oder Widerständen in die Kabelstränge. Dabei müssen Durchflussrichtung, Induktivität, Kapazität und Widerstandswert meßtechnisch erkannt und überwacht werden.

 
Klimaanlage

Bei der Komfortklimaautomatik können für Fahrer und Beifahrer separate Einstellungen gewählt werden. Diese Einstellmöglichkeiten Klappenstellungen werden durch Schrittmotoren durchgeführt.

 
Klopfsensor

Motor-Klopfen deutet auf unkontrollierten Verbrennungsablauf hin und kann zu technischen Schäden führen. Das wird durch den Klopfsensor, einen motornahen Schallsensor, vermieden. Er erkennt Klopfgeräusche und meldet die Informationen zum Elektronischen Motormanagement. Dieses beeinflusst die Prozess-Regelung im Motor, beispielsweise Zündzeitpunkt und Kraftstoffeinspritzung, so dass dieser Effekt verschwindet. Klopfen entsteht insbesondere dann, wenn der getankte Kraftstoff nicht die notwendige Qualität (Oktanzahl) aufweist.

 
Kraftstoffkühler

Im Vakuumverfahren, flußmittelfrei gelötete Aluminium Kraftstoffkühler in Schalenbauweise. Ausführung in 2 Varianten: Kraftstoff-Luft-Wärmetauscher oder Kraftstoff-Wasser-Plattentauscher. In jeweils zwei getrennten Kreisläufen durchströmen Kraftstoff und Kühlmittel die Kühler. Die Kühlsysteme bestehen aus 100 %igen Aluminiumlegierungen mit hoher Festigkeit, Reinheit und Korrosionsbeständigkeit. Anwendungsbereiche: Diesel-Rückkühlung des hocherhitzten Pumpenrücklaufs an modernen Einspritzsystemen von aufgeladenen Dieselmotoren.

 
Kurvenlicht

Das Dynamische Kurvenlicht auch adaptive light leuchtet den Straßenverlauf aus, indem das Scheinwerfermodul im Fahrbetrieb entsprechend dem Lenkeinschlag mitschwenkt. Dadurch verbessert sich die Ausleuchtung der Fahrtrichtung entscheidend, vorausschauendes Fahren wird noch mehr vereinfacht. Die Steuerung des Systems berechnet auf Basis mehrerer Parameter wie Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate die notwendige Positionsveränderung der Scheinwerfer und gibt die notwendigen Impulse.

 
Ladeluftkühler

Im Vakuumverfahren, flußmittelfrei gelötete Aluminium Ladeluftkühler, in Rohr-Lamellen-Bauweise gefertigt. Rohre sind geschweißt mit Turbulatoren oder extrudiert mit Stegen. Die Lamellen sind glatt oder gekiemt. Die Kühlsysteme bestehen aus 100 %igen Aluminiumlegierungen mit hoher Festigkeit, Reinheit und Korrosions-beständigkeit. Anwendungsbereiche bei Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen.

 
LED- Technologie

Leuchtdioden (LED) besitzen einige technischer Vorteile gegenüber herkömmlichen Glühlampen. Die wichtigsten sind die schnelle Aktivierung und ihre Langlebigkeit. Die Leuchtdioden halten ein Fahrzeugleben lang, verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Energie und benötigen nur eine geringe Bautiefe. Leuchtdioden werden hauptsächlich bei Heckleuchten (Schlusslicht, Bremslicht, Blinklicht) sowie in den seitlichen Blinkleuchten und für das Tagfahrlicht verwendet.

 
Lenkwinkelsensoren

Lenkwinkelsensoren im Automobil messen den Winkel und die Geschwindigkeit des Lenkradeinschlages. Dadurch wird die Position erfasst und über einen Mikroprozessor eine Soll-/Istwertberechnung durchgeführt. Als Sollwert gilt die Erfassung des Fahrerwunsches. Die Erfassung der Motor- bzw. Fahrzeugposition wird als Istwertmessung bezeichnet. In modernen mechatronischen Fahrzeugsystemen übernehmen Lenkwinkel-sensoren als Positionssensoren immer mehr Aufgaben.

 
Leuchtweitenregulierung

Unter Leuchtweitenregulierung versteht man allgemein die Korrektur des Scheinwerferkegels eines Straßenfahrzeugs. Damit soll eine gleichmäßig große Ausleuchtung der Straße unter Vermeidung der Blendung anderer Verkehrsteilnehmer erreicht werden. Die Scheinwerfer werden dabei entweder manuel über elektromotorische Einstellungen (Stellmotoren) verändert oder besonders bei Hochspannungs-Gasentladungs-systemen Xenon, Bi-Xenon) über ein Regelsystem mit Niveausensoren an der Hinterachse automatisch eingestellt.

 
Lichtsensor

Der Lichtsensor misst mit Hilfe einer Fotozelle die Lichtverhältnisse der Umgebung und schaltet bei Dämmerung automatisch das Abblendlicht ein. Der Lichtsensor umfasst bei manchen Automobilen die Funktion coming home / leaving home. Beim Verlassen des Fahrzeuges werden Nebelscheinwerfer, Schlusslicht der Heckleuchten und Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (coming home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung oder dem advanced key die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). Außerdem kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

 


Glossary V1.8